Mittwoch, 14. Oktober 2009

Guerilla Marketing mit Burger King

Einen echten Guerilla haben wir gerade in Österreich und Deutschland erlebt - Burger King wollte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und liess ein komplettes Konzept entwickeln
http://www.grillalarm.ch/
Jetzt kann man natürlich schon darüber streiten, ob dieses Konzept überhaupt noch den Namen "Guerilla Marketing" verdient hat.
Zum ersten dürfte die Kampagne dem Burger King Konzern eine erhebliche Summe Geld gekostet haben. Doch das alleine ist ja der Sache nicht schädlich - denn wenn man es mit der Kampagne schafft, im Verhältnis zu den Ausgaben deutlich hohe Zuwächse und Erträge zu erzielen, wäre der Guerilla zufrieden.
Ob die Aktion noch überraschend ist, darf man wohl bezweifeln, denn sämtliche Aktionen wurden im Voraus bekannt gegeben. So hatten die Besucher Ort und Anschrift der Aktionen auf einer Webseite angekündigt erhalten - vermutlich hat man befürchtet, ohne Ankündigung würden zu wenige Neugierige den "Attentaten" beiwohnen oder verschreckte Besucher sogar das Weite suchen.
Schliesslich waren die Aktionen aus meiner Sicht etwas zu wenig authentisch. Natürlich will man nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen wenn man überall Symbole klebt und sprayt. Da gab es nämlich schon bei SchülerVZ (siehe youtube) ordentlich Ärger. Das nun aber eine Burger King Angestellte ganz erschrocken wirkt, als der Trupp die Wand des Burger King besprayte fand ich dann doch irgendwo nicht ganz glaubwürdig.
Trotzdem, verfolgt man die einzelnen Aktionen, dann ist das teilweise schon auch gute Unterhaltung. Statt einer Polizei, die vor Ort eintrifft, ist es dann eben der ASB Krankentransporter, den wohl ein mit der Aktion assoziierter Zivildienstleister für die Kamera vorgefahren hatte haha.

Die Aktion scheint sich soweit bewährt zu haben, denn nun läuft die Aktion sogar in der Schweiz an - und das will schon etwas heissen...

Mittwoch, 30. September 2009

Guerilla Marketing in der Finanzwirtschaft

Mir stellt sich oft die Frage, ob das Guerilla-Marketing auch z.B. in der Kommunikationspolitik einer Bank oder Versicherung angewendet werden kann. Welche Gefahren gehen von diesen Techniken aus? Welche Chancen enstehen? Wer hat Erfahrungen mit Finanz-Guerilla-Marketing im deutschsprachigen Wirtschaftsraum gemacht?

Mittwoch, 23. September 2009

Guerilla Marketing - worum geht es?

Der Begriff Guerilla-Marketing ist noch relativ jung, aber er findet zunehmend Aufmerksamkeit in den Marketingabteilungen von Unternehmen. Bei starken Werbedruck lässt die Effizienz des klassischen Marketing nach - und so kommt die Chance ein Marketinginstrument ähnlich der Techniken der Guerilla Krieger mit ihren „Überraschungsangriffen“ heraus zu arbeiten. Hierdurch können völlig neue Konsumenten erreicht werden. Aber wie reagieren Konsumenten, die "normale" Werbung gut und berechtigt finden?

Dienstag, 30. Juni 2009

Wo Guerillas essen gehen

Guerilla Marketing und Web 2.0 kann auch ganz simpel sein. Essen dürfte ja ein Grundbedürfnis sein. Wer in der Schweiz nun auch noch Geld sparen will bzw. weite Wege durch die Stadt scheut, der findet sein Mittagmenu auch in seiner Nähe, und weiss bereits vor den Eintritt in das Lokal was auf der tagesaktuellen Speisekarte steht. Aus diesem Grunde bietet die Informationsplattform menu2 eine fantastische Übersicht. Dort erhält man nämlich in unmittelbarer Nähe seines Büros Informationen, wo man gut und günstig essen kann. Gibt es einen Mittagstisch? Oder ein vegetarisches Menu? Wieviele Gänge für den Preis?

Die Auswahl ist ganz einfach und man trägt einfach nur seine Strasse und Ort ein. Die Benutzung ist für Restaurants und Kunden kostenlos. Die Orte werden mit Google Maps angezeigt. Es gibt auch einen Newsletter (Mittagsmenus). Und wer noch dazu Benimmregeln braucht, schaut sich die Tipps dazu beim Investmentberater an, dort fand ich auch den Tipp.

Sonntag, 28. Juni 2009

Der Guerilla lernt Sprachen im Web 2.0

Guerilla Web nenne ich auch die Form Sprachen zu lernen mit babbel http://de.babbel.com/

Die Firma ermächtigt sich nämlich eines genialen und völlig simplen Prinzips: der beste Lehrer für eine neue Sprache ist immer noch der stete Kontakt mit Freunden und anderen Menschen, die eine andere Sprache sprechen. Was liegt also näher als diese in die Community einzubeziehen? Das ganze wird durch Bilder, Ton, Video und interaktive Elemente auf eine neue interaktive Plattform gebracht. Wenn man seinen Freunden bei Twitter erzählt, dass man dort eine ppache lernt, kommen recht schnell genau diese Freunde dazu - und los geht das Gebabbel...
Was ich mir immer als erste Frage stelle, wenn mir etwas zu gut, zu nett und zu unkommerziell vorkommt, ist, wie machen die Geld? Wie holen die diese enormen Anlaufkosten wieder heraus. Nach 20 Minuten Französischübungen war ich da keinen Schritt weiter. Aber ich konnte schon eine Sätze gut sprechen ;-)

Prima Seite - sehr zu empfehlen. man lernt auch nette Lte kennen und hilt sich gegenseitig.

Meine Wertung***** von 6

Donnerstag, 25. Juni 2009

Selbstgemachte Online Unterhaltung oder lieber Fernsehen?

Es ist soooo spannend zu sehen, wie sich die Blog und Community Welt weiter entwickelt. Und gleichzeitig wird das Fernsehprogramm immer langweiliger. Will jemand noch die 78. (!) Wiederholung von Liebesgrüsse aus Moskau sehen? Doch in den Werbebudgets merkt man noch nicht so viel davon. Euro 1.000 pro Sekunde im Durchschnitt sind da nicht selten. Und ich kenne Blogs mit 10.000 Zugriffen im Monat die lächerliche 100 Euro Werbeeinnahmen im Jahr erzielen.

Dieses Ungleichgewicht wird sich schon bald ändern. Zumal der Fernsehfrust m.E. eher zunimmt. Die sogenannten Zuschauerquoten sind nur noch Augenwischerei. Nach meinen Recherchen sind die Zahlen schlichtweg falsch. Die Gründe sind:
  • Filme werden aufgenommen und irgendwann gesehen, wenn es passt
  • Digitale Videorecorder sind gross auf dem Vormarsch - dort spult man Werbung weg
  • Filme werden im Internet gesaugt oder in China erworben
  • In der Stadt, in der tatsächlich gemessen wird, gibt es nur GEZ Bezahler
  • Man geht in offiziellen Schätzungen davon aus, dass sich nur 20% der Zuschauer durch Wegzappen/Weggehen der Werbung entziehen (!)
  • Youtube Zuschauerzahlen steigen

Ferien machen - nicht ohne mein Web 2.0

OK. Mittlerwiele wissen es schon viele. Wer Ferien macht und ein Hotel buchen will, der schaut natürlich erstmal bei Google nach.
Und siehe da, schon beachtlich oft findet man die Reisebewerter auf der ersten Seite der Suchmaschine. Ich möchte behaupten, es gibt schon fast keinen Reiseveranstalter mehr, kein Restaurant und kein Hotel was nicht mindestens einmal bewertet wurde. Und wehe dem Tourismus Unternehmen, das noch nie bewertet wurde. Ich kann mir Reisen ohne diese Tools nicht mehr vorstellen. Mein Favorit ist und bleibt zunächst http://www.holidaycheck.ch/

Hier ist eigentlich ein Paradebeispiel, wie Web 2.0 funktioniert. Es ist ein Leichtes zu Erkennen, was die Mehrheit der Gäste erfahren hat, die Leute sind nur allzu gerne bereit Ihre positiven wie negativen Erfahrungen mitzuteilen. Diese Offenheit der Konsumenten werden wir in der Zukunft auch in vielen anderen Branchen erleben, bei öffentlichen Gütern, bei Dienstleistungen generell, ja sogar bei den immer noch so fürchterlich geheimen und komplexen Bankdienstleistungen. Mit der Finanzkrise haben viele nur zu deutlich gemerkt, was passiert, wenn sie ihrem Berater und seinem Institut ALLEINE vertrauen.

Endlich geht es los - Wer ist Guerilla-Web?

Guerilla-Web ist die geniale Verbindung von Web 2.0 und Guerilla Marketing. Sicher, so mancher mag jetzt denken dass ist wieder etwas, wo mit Modewörtern versucht wird Aufmerksamkeit zu erhaschen. nun. Wir sind vom Erfolg dieser beiden Methoden überzeugt und wollen eine perfekte Symbiose aus beidem schaffen.

Symbiose im engeren Sinne gilt als die Vorstellung von einem Leben in Harmonie, wobei tatsächlich jede Symbiose eine strikte „Kontrolle“ und „Überwachung“ des Partners erfordert, damit das „Ausnutzen“ einer Leistung ohne Gegenleistung verhindert wird. Daraus folgt, dass ein „Wettlauf“ zwischen den Methoden stattfindet, als dessen Ergebnis der gegenseitige Nutzen sich auf den grössten gemeinsamen Nenner ausrichtet.

In diesem Sinne werde ich die erfolgversprechendsten und innovativsten Web 2.0 Firmen und Aktionen vorstellen, die einen Touch von Guerilla gegen die grossen Old Economy Konzepte dieser Welt versuchen. assen wir uns ein wenig anstecken....