Freitag, 14. Mai 2010

Open Source für Guerillas


Guerrila Marketing ist eigentlich ganz leicht. So mancher bedient sich schon unwissentlich seiner Methoden. Nehmen wir einmal die Software. So mancher hat sich schon gefragt, warum er nach ein paar Jahren Nutzung stetig den Webprogrammierer „bemühen“ muss, um eine Anpassung der Webseiten vorzunehmen. An der "Quelle offene" Software, auch in der deutschen Sprache als “Open Source“ genannte Software war früher das Nonplusultra der Technikfreaks. Mittlerweile nutzen eine ganze Menge kleinerer Firmen kostenfreie Open Source Plattformen wie Drupal, Wordpress oder MySQL. Damit reihen Sie sich in die Gruppe der modernen Piraten ein - allerdings völlig legal, aber höchst effizient und fortschrittlich.
Open Source Anbieter nutzen neben eigenen vor allem fremde Entwickler. Fremde Entwickler tragen erheblich zur konstruktiven Kritik der Lösungen bei und sorgen stets für Impulse im Sinne von Verbesserungen. In der Aussenwirkung hat das auch Marketing Effekte - einfach und effizient verbreitet sich so ein Produkt.
Auch Webdesigner selber schieben immer öfter Open Source-Produkte vor wenn Sie Ihre Dienstleistungen anbieten – und jetzt kommts – sie machen dann lizenzbedingte Zusatzangebote rund um diese renommierte Open Source-Lösungen. So versuchen sie, mit geringen Mitteln eine größtmögliche Aufmerksamkeit bei preissensiblen Kunden zu gewinnen. Das ist im Grunde auch eine Guerilla Marketing Strategie. Aber auch wer lauffähige Lösungen in offener Architektur sucht, die ohne Lizenzmodule kommen, kann fündig werden. Hier versprechen sich Anbieter die Mitarbeit an anderen Plattformen und Communities. Ein solcher Anbieter ist die Webseitendesign FISECO in Erlenbach Schweiz. Allerdings fokussiert man dort auf Finanzdienstleistungen und Online Kommunikation von Luxus.
Für wenig Web erfahrene Unternehmer ist Open Source allenfalls bislang nur in Form von Linux und Firefox ein Begriff. Beide sind mittlerweile nachhaltig am Markt positioniert. Firefox kann sogar von jedem erdenklichen Websurfer kostenfrei geladen und ohne Kenntnisse genutzt werden. Entsprechend nimmt man dem Internet Explorer Jahr für Jahr Marktanteile ab. Aber das haben ja auch viele Kleinunternehmen vor – den Grossen mit Guerilla Marketing (und Open Source Programmen) Marktanteile abzunehmen…

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